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Referenzenangaben Kanalisation
     
Kanalisation Pony See - Wohnen im Urlaub!

Mit Errichtung des Hauptsammlers Breitenlee durch Wien Kanal wurde der Siedlerverein Ponysee aufgefordert, an die öffentliche Kanalisation anzuschließen. Für die abwassertechnische Aufschließung des Siedlungsgebietes mit 160 Parzellen war ein „Hausanschluss“ mit einer Gesamtlänge von rd. 3,0 km Länge erforderlich. Zusätzlich ist die Entsorgung der Landzunge nur mittels Pumpwerk und für fünf Parzellen mittels Druckentwässerung (einzelne Hauspumpwerke) möglich.

Durch die exponierte Verkehrslage entlang der Breiteleer Straße wurde der Schmutzwassersammler Nord im Spülbohrverfahren errichtet.

Kurzbeschreibung als PDF Download: Link
 
Überrechnung von Mischwasserentlastungseinrichtungen

Das neue Regelblatt 19 (ÖWAV, 2007) verfolgt einen gebietsweisen Ansatz, das heißt, es ist die Summe der Entlastungsmengen aller Mischwasserüberläufe innerhalb eines Einzugsgebietes relevant und nicht mehr das einzelne Entlastungsbauwerk wie bei der Bemessung nach altem Regelblatt . Ob die Vorgaben des neuen Regelblattes eingehalten werden und die Mischwasserbehandlung dem Stand der Technik entspricht, wird durch eine kontinuierliche Langzeitsimulation (Niederschlags-Abfluss-Simulation) nachgewiesen.
Für die Durchführung einer solchen Langzeitsimulation bedarf es eines Rechenmodells, mit dem die realen Niederschlags-Abfluss-Vorgänge innerhalb des Einzugsgebietes möglichst gut dargestellt werden.
Im Zuge der Anpassung der Mischwasserentlastungen der Ortskanalisation Leoben an den Stand der Technik wurde von der Büro Dr. Lengyel ZT GmbH ein solches Modell erstellt und anhand von Niederschlags- und Abflussmessungen an die tatsächlichen Abflussvorgänge an-gepasst (kalibriert).
Ein Vergleich der Bemessung nach beiden Regelblättern zeigt, dass unter Einhaltung der Anforderungen des neuen Regelblattes 19 (2007) erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber der Bemessung nach altem Regelblatt 19 (1987) möglich sind.
Für die Stadtgemeinde Leoben hat sich die Investition in einen erhöhten Planungsaufwand in-folge der Durchführung einer Messkampagne eindeutig gelohnt. Zudem steht mit dem vorhandenen Messmodell ein effektives Werkzeug zur Verfügung, das für künftige Planungen und Variantenstudien eingesetzt werden kann.

Link zum Beitrag in „Wasserland Steiermark“, Ausgabe 2/2009: Link
 
Stormwater Management - Konzept für die Jungbunzlauer Austria AG, Werk Pernhofen

Bedingt durch die außergewöhnlich starken Niederschlagsereignisse Ende Juni/Anfang Juli 2009 kam es auf dem Werksgelände der Jungbunzlauer Austria AG in Pernhofen zu Problemen mit der Ableitung der anfallenden Niederschlagswässer In Anbetracht dessen wurde von der Büro Dr. Lengyel ZT GmbH gemeinsam mit der Jungbunzlauer Austria AG & Co KG ein Konzept („Stormwater Management“) entworfen, dass die künftige schadlose Ableitung der anfallenden Oberflächenwässer auf dem Werksgelände Pernhofen gewährleistet.
Zudem sollte der Möglichkeit eines Betriebsunfalls und damit dem Eintritt größerer Chemikalienmengen (Säuren) in die Kanalisation (Zwingendorfer Graben) und in weiterer Folge in die biologische Stufe der Betriebskläranlage durch die Planung eines Notfallbeckens zur Zwischenspeicherung und Neutralisation dieser Chemikalien begegnet werden.

Das Gesamtkonzept umfasst die Teilbereiche:
Stormwater Management: Maßnahmen, um die derzeit bei starken Niederschlagsereignissen überlastete Kanalisation zu entlasten und die Ableitung der anfallenden Regenwässer zu gewährleisten
HW-Schutz: Schutz gegen die Überflutung des Werksgeländes bis zu einem hundertjährlichen Hochwasserereignis (HW100)
Notfallbecken: Im Falle eines Chemikalienaustritts in der Produktion muss der Zulauf zur biologi-schen Stufe der BARA 2 unterbunden und das anfallende Abwasser bis zur Behebung des Schadens zwischengespeichert werden.
Die geplanten Maßnahmen umfassen im Einzelnen:
  • Abkoppelung von Flächen (A)
  • Schaffung von Retentionsraum (B)
  • HW-Pumpwerk beim derzeitigen Auslaufbauwerk (C)
  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Zwingendorfer Grabens ab BARA durch Vergrößerung des Durchlasses beim Auslauf inklusive HW-Schieber (D)
  • Nutzung des Notfallbeckens als Retentionsraum (E2)
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    Altmünster, OÖ Baden bei Wien, NÖ Breitenau, NÖ
    Ebensee, OÖ Gmunden, OÖ Groß-Enzersdorf, NÖ
    Lainsitz AWV, NÖ Lanzenkirchen Leoben, Stmk
    Luftenberg Mistelbach, NÖ Neunkirchen, NÖ
    Ossiachersee, AWV, Ktn Perchtoldsdorf, NÖ Pernitz, NÖ
    Pfaffstätten, NÖ Pinsdorf, OÖ Pitten, NÖ
    Puchenau, OÖ Seebenstein, NÖ Stockerau, NÖ
    Traiskirchen, NÖ Trattnachtal, RV, OÖ Traun, OÖ
    Villach, Ktn Walpersbach, NÖ Welser Heide, AWV, OÖ
    Wiener Neustadt, NÖ Wiener Neustadt-Süd, AWV, NÖ Wiesmath, NÖ
    Wörthersee-Ost, AWV, Ktn Zwettl, NÖ  
         
    Makedonski Brod, Rep. Mazedonien    
    Skhodra, Albanien    
         
    Referenzliste Kanal